Was sind für Vitamin B Mangel Symptome?

Themenübersicht > Krankheiten     Veröffentlicht von: Gabriel -  5. Juni 2012

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Vitamine sind Stoffe, die lebensnotwendig sind und im Organismus weitreichende Funktionen zu erfüllen haben. Sie tragen u. a. dazu bei, die aufgenommenen Nährstoffe im Körper zu verarbeiten und beeinflussen somit die Energiegewinnung. Die Stärkung des Immunsystems ist ohne Vitamine undenkbar. Zell- , Knochen- und Zahnaufbau, sowie die Bildung von Blutkörperchen wird durch das Vorhandensein der Vitamine beeinflußt.
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Die B- Vitamine sind wasserlöslich und können vom Körper nicht gespeichert werden. Ausnahme bildet das Vitamin B12. Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, müssen die Vitamine dem Organismus mit der Nahrung oder in Form von Vitaminpräparaten regelmäßig zugeführt werden. Die B-Vitamine tragen hauptsächlich zum Ab- und Umbau der Nährstoffe und der damit verbundenen Energiegewinnung im Körper bei.
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Vitamin B1 (Thiamin) ist für den Stoffwechsel der Kohlenhydrate und dem Nervenstoffwechsel notwendig. Eine Unterversorgung mit dem Vitamin B1 führt zu folgenden Symptomen: Appetitlosigkeit und Abnahme des Körpergewichtes, Wadenkrämpfe, Muskelschwäche und Muskellähmungen. Angstzustände, Depressionen und Reizbarkeit können weitere Symptome sein. Besonders hohe Mangelerscheinungen können bis zum Herz-Kreislauf Versagen führen. Neben einer unzureichenden Ernährung kann erheblicher Alkoholgenuß zu einer Unterversorgung mit B1 Vitamin führen. Vitamin B1 kommt in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Schweinefleisch, Innereien, Fisch vor.
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Den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß beeinflußt das Vitamin B2. In der Schwangerschaft, wie auch bei älteren Menschen ist ein erhöhter Vitamin B2 Bedarf erforderlich. Eine unzureichende Versorgung führt zu Schleimhautentzündungen, Einrissen an den Mundwinkeln sowie zu Wachstumsstörungen. Vitamin B2 ist in Milch und Milchprodukten, Fisch, Eier, Vollkornprodukten., Gemüse, Hefe enthalten.
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Das Vitamin B6 ist für den Eiweißstoffwechsel verantwortlich und am Nervenaufbau beteiligt. Gleichzeitig nimmt es Einfluß auf die Bildung des Hämoglobin. Ein Fehlen des Vitamins führt zu Schlafstörungen, zu Veränderungen an der Haut, zur Reizbarkeit und zu Störungen im Zentralen Nervensystem. Leber, Schweinefleisch, Fisch, Nüsse, Spinat, Vollkorngetreide, Bohnen, Hefe, Bananen sind gute Spender von Vitamin B6.
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Vitamin B 12 kann vom Körper gespeichert werden. Es beeinflußt die Bildung der roten Blutkörperchen, ist für die Tätigkeit des Nervensystems mitverantwortlich, wirkt mit am Aufbau der Nucleinsäure und trägt zur Erneuerung der Schleimhäute bei. Ein Mangel an Vitamin B12 führt zur Blutarmut. Vitamin B 12 wird von Bakterien erzeugt und befindet sich in Leber, Fleisch, Eier, Milchprodukten, wie auch im Sauerkraut.
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