Wie erkenne ich Alkoholiker?

Themenübersicht > Krankheiten     Veröffentlicht von: Gabriel -  28. Dezember 2011

Anmerkungen: Alkoholiker entwickeln im Laufe ihrer Suchterkrankung bestimmte Merkmale, welche sie als Alkoholiker ausweisen. Diese sind körperlicher, psychischer und sozialer Natur.
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Mit erhöhtem Alkoholkonsum kommt der menschliche Körper nicht so einfach klar. Wird regelmäßig getrunken, gewöhnt sich der Körper an die Substanz und fordert immer mehr.
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Wird ihm das Nervengift versagt kommt es zu Entzugssymptomen wie Zittern der Hände, starkes Schwitzen, Schlaflosigkeit, trocken Erbrechen, Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen, die oft mit einer Lebererkrankung einhergehen.
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Oft kommt es zu Hautveränderungen. Dabei sind besonders Augen und Gesicht stark gerötet, da sich die Äderchen besonders in der Region um die Nasenwurzel weiten.
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Krampfanfälle begleitet von unkontrolliertem Zittern am ganzen Körper, Hinfallen, Einnässen, Bewusstlosigkeit und Zungenbiss sind nicht selten.
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Ebenfalls können Halluzinationen auftreten. Diese sind meist optischer oder akustischer Art, können aber auch alle anderen Sinne betreffen.
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Auch die Psyche leidet unter Alkoholismus. Zu Beginn ist der Betroffene leicht reizbar, reagiert aggressiv auf Kleinigkeiten. Besonders Vertrauenspersonen wirken wie ein rotes Tuch auf den Alkoholkranken.
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Selbstzweifel und Existenzängste mischen sich mit Minderwertigkeitsgefühlen. Diese werden mehr oder weniger erfolgreich versteckt indem der Betroffene allem und jedem anderen die Schul zuweist.
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Ein weiteres psychisches Anzeichen der Alkoholkrankheit ist der Verlust jeglicher Interessen und Hobbys. Familie, Freunde, Verwandte, Beruf. All das, was einmal wichtig erschien, verliert nach und nach an Bedeutung und wird zunehmend vernachlässigt.
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Soziale Folgen sind ebenfalls nicht zu übersehen. Alkoholiker neigen dazu, sich von der Gesellschaft zurückzuziehen. Orte zu meiden an denen viele Menschen zusammenkommen, Alkohol aber keine Rolle spielt.
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Da die Sucht auch finanziert werden muss, machen die meisten Betroffenen früher oder später Schulden. Handlungen werden nicht mehr weitsichtig ausgeführt und Geld spielt nur noch dann eine Rolle, wenn es dem Beschaffen der neuen Flasche dient.
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Jeder Süchtige ist ein Meister im Lügen, Ausflüchte und Erklärungen für sein Handeln zu finden. Dies führt vor allem innerhalb einer Familie zu großen Enttäuschungen und Auseinandersetzungen. Oft zerbrechen Ehe und der Kontakt zu den Eltern an der Erkrankung.
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Wer unter Alkoholeinfluss steht neigt zu Selbstüberschätzungen. Alkoholiker verlieren nach und nach ihren Realitätssinn sowie ihr Kritikvermögen. Es kommt zu Fehlhandlungen wie Trunkenheit am Steuer.
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