Wie erkenne ich Demenz?

Themenübersicht > Krankheiten     Veröffentlicht von: Gabriel -  31. Oktober 2011

Was man braucht: große Aufmerksamkeit
Anmerkungen: Der Krankheitsverlauf der Demenz ist sehr schleichend und kann oft selbst von Spezialisten nicht früh erkannt werden. Dies liegt vor allem daran, da es oft nicht einfach zu unterscheiden ist, ob ein Mensch dement wird oder sein Gedächtnis aufgrund des fortschreitenden Alters nachlässt.
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Oft wird die Demenz in ihrem Anfangsstadium mit Depression und Altersvergesslichkeit verwechselt, da die Symptome aller drei Krankheiten zunächst gleich sind.
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Psychische Störungen sind Vorreiter der Demenz. Dies können unter anderem der Verlust von Interessen, leichte Reizbarkeit, Nachlassen der Eigeninitiative und das Gefühl von Überforderung sein.
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Die Krankheit setzt sich mit dem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses fort. Erst später verliert der Betroffene auch Gedächtnisinhalte die in weiter Vergangenheit liegen.
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Dann kommt es zu Hirnfunktionsstörungen. Worte werden beim Sprechen nicht mehr gefunden, einfache Rechenaufgaben erscheinen unlösbar, die Raumwahrnehmung ist gestört.
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Während Betroffene im ersten Stadium, einem depressiven Menschen gleich, Hobbys nicht weiter nachgehen, sich von der Gesellschaft isolieren und Körperhygiene sowie das Aufräumen der Wohnung vernachlässigen, verlieren Betroffene, bei welchen die Krankheit schon weiter fortgeschritten ist, den Antrieb zu essen, vergessen zu schlucken und zu kauen.
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Der Unterschied zwischen Demenz und einfacher Vergesslichkeit bzw. einer Depression, lässt sich durch genaues Beobachten einer Person feststellen und soll anhand von Beispielen verdeutlicht werden.
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Ein Verwandter hat Vergessen, wo er seine Geldbörse abgelegt hat. Nach einer kurzen Attacke von Panik und scharfen Nachdenken, erinnert er sich aber wieder daran, wo und wann er die Geldbörse zuletzt gesehen bzw. in der Hand gehalten hat und findet sie darauf wieder. Dies ist normale Vergesslichkeit und passiert jedem von uns.
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Der Unterschied zum Demenzkranken liegt darin, dass dieser zu konstruktivem Nachdenken nicht mehr in der Lage ist. Seine Vergesslichkeit ist nicht mit Fahrigkeit oder Unaufmerksamkeit gleichzusetzen, da sie sich entscheidend auf seinen Tagesablauf auswirkt und ihn hilflos macht.
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Ist das Kurzzeitgedächtnis geschädigt, verlässt der Betroffene beispielsweise das Haus und weiß schon beim zuziehen der Türe nicht mehr, warum er eigentlich auf der Straße ist. Selbst in gewohnter Umgebung wird die räumliche Orientierung immer schwieriger. Der Betroffene kann sich an den Weg zum Metzger oder zum Zahnarzt nicht mehr erinnern und findet auch nicht zurück in seine eigene Wohnung.
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Auch das Zeitgefühl wird beeinträchtigt. Zwar kann beim Blick auf die Zeiger der Uhr die richtige Zeit genannt werden, doch weiß der Betroffene dennoch nicht ob es morgens, mittags oder abends ist.
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Ein weiteres Warnsignal ist das Auffinden von verloren gegangenen Gegenständen an ungewöhnlichen Orten. Der Geldbeutel aus dem oben genannten Beispiel, wird im Kühlschrank wieder gefunden.
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