Wie erkenne ich Parkinson?

Themenübersicht > Krankheiten     Veröffentlicht von: Gabriel -  14. März 2012

Anmerkungen: Parkinson ist eine Krankheit, die meist ältere Menschen betrifft und für die es bisher noch keine Heilungsmöglichkeiten gibt. Der Krankheitsverlauf besteht aus drei Stadien, während welchen es zu charakteristischen Symptomen kommt.
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Im Frühstadium der Krankheit, treten keine Symptome auf, die sofort auf das Vorliegen von Parkinson schließen lassen. Meist kommt es zu einseitigen Muskelverspannungen und Muskelschmerzen in der Schulter – Arm – Region.
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Noch vor den ersten Bewegungsstörungen leiden Betroffene unter depressiven Verstimmungen, Verstopfung, allgemeine Müdigkeit, plötzliche Schweißausbrüche oder innere Unruhe.
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Feinmotorische Tätigkeiten werden für den Betroffenen mühsam. So fällt es ihm schwer sich ordentlich zu kämmen, den Knopf in das Knopfloch zu zwingen oder sich die Zähne zu putzen. Auch das Abstimmen von mehreren Bewegungen, gelingt im Laufe der Krankheit zunehmend schlechter.
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Bei an Parkinson erkrankten Menschen verändert sich das Schriftbild: Von links nach rechts werden die Buchstaben immer kleiner und schlechter lesbar. Auch Die Gangart verändert sich. Betroffene bewegen sich langsamer und steifer, machen kleinere Schritte . Oft ist der Körper dabei nach vorne gebeugt, die Arme schwingen nicht mit.
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Viele Betroffene sprechen leise, ihre Gesichtsmimik ist erstarrt und die Hände zittern in Ruhestellung leicht. Auch zu Schlafstörungen kommt es bereits im ersten Stadium der Krankheit: Parkinsonpatienten schlagen um sich, rudern mit den Armen und sprechen unverständlich im Schaf.
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Muskelsteifheit und eine Verlangsamung aller Bewegungen bilden die Anfangsphase den 2.Stadiums. Losgehen uns Abbremsen oder Anhalten wird für Menschen mit Parkinson zum Problem. Besonders in engen Räumen sind sie in ihren Bewegungen gehemmt, die Füße haften wie Blei am Boden.
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Im fortgeschrittenen Stadium wird das Zittern der Hände zum ständigen Symptom. Während die Schluckbewegungen zurück gehen, nimmt der Speichelfluss merklich zu. Ebenso oft leiden Betroffene im fortgeschrittenen Stadium unter Verstopfung und Blasenschwäche. Es treten Erektionsstörungen sowie Seh-, Geruchs- und Schluckstörungen auf.
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Auch die Psyche leidet unter dem schleichenden körperlichen Zerfall. Häufig Begleiterscheinungen von Parkinson sind daher Depressionen, Angststörungen und Panikattacken. Oft kündigt sich Parkinson durch eine Demenz an.
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Im Spätstadium der Krankheit kommt es in seltenen Fällen zu einer so genannten akinetischen Krise. Innerhalb weniger Tage oder auch plötzlich tritt dabei eine den ganzen Körper betreffende Bewegungsunfähigkeit ein. Dann ist eine sofortige Einweisung in eine Klinik unumgänglich.
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Das letzte Stadium der Krankheit tritt nicht zwangsläufig früher oder später ein. Meist wird es durch Zusatzfaktoren ausgelöst. Solche Faktoren können zum Beispiel das Absetzen oder Reduzieren der Parkinson Medikamente, eine Zusatzerkrankung wie eine starke Grippe, operative Eingriffe oder auch Flüssigkeitsmangel sein.
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