Wie erkenne ich Polypen?

Themenübersicht > Krankheiten     Veröffentlicht von: Gabriel -  19. Februar 2012

Was man braucht: Polypen, in weiterer Folge einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt
Schwierigkeit: mittel
Anmerkungen: Unter Polypen versteht man eine gutartige Geschwulst an der Nasenschleimhaut und bestehen aus weichem, stark wasserhaltigem, schlabberigem Gewebe.
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Polypen wachsen nicht direkt in der Nase sondern aus den Nasennebenhöhlen in die Nasenhaupthöhle. Die Atmung durch die Nase wird behindert was eine Einschränkung der eigentlichen Aufgaben der Nase also Anfeuchtung, Erwärmung und Reinigung der Luft von Fremdkörpern.
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Ist die Nase durch einen Polypen verstopft kommt es immer zu einer stärken Belastung der Lunge und der Bronchien durch das Einatmen über den Mund.
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Meist treten Polypen auf beiden Seiten der Nasenhöhlen auf. Durch das Ständige Wachstum fällt es einem zunehmend schwerer durch die Nase zu atmen, nachts schnarcht man meist, auch wenn man dies noch nie getan hat.
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Weitere Symptome für Polypen sind, wenn die Stimme nasal klingt und die Nase unentwegt läuft. Personenabhängig kann auch ein eitriger Schnupfen auftreten.
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Bei Kindern sind Polypen ganz besonders schlimm. Durch das Ständige einatmen durch den Mund werden hier Infektionen und Entzündungen der oberen Atemwege und Nasennebenhöhlen gefördert. Auch Mittelohrentzündungen können möglich sein.
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Der Verlust des Geruchssinnes ist ein weiteres Merkmal und Signal für ein Polypenwachstum ebenso wie auftretende Kopfschmerzen ohne jeglichen feststellbaren Grund.
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Beim Verdacht auf Polypen sollte man einen HNO-Arzt aufsuchen um eine Diagnose stellen zu lassen und eine Therapie beginnen zu können.
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