Wie erkennt man giftige Pilze?

Themenübersicht > Krankheiten     Veröffentlicht von: Gabriel -  6. Februar 2012

Was man braucht: einen Korb, eine Wald, ein Pilzbuch
Zeitaufwand: kann schon länger dauern beim Suchen
Schwierigkeit: mittel
Anmerkungen: Zum Zweck der Erholung und um an der frischen Luft zu sein finden sich viele Menschen an spät-sommerlichen Wochenenden in den Wäldern. Viele von ihnen sammeln Pilze für leckere Soßen, Suppen, Aufläufe u. dgl.
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Damit keine giftigen oder ungenießbaren Pilze in den Korb kommen, sollte man sich mit deren Aussehen, Beschaffenheit und Giftigkeit auseinander gesetzt haben. Folgend einige Tipps um die Besten der Besten zu sammeln.
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Am Besten sammelt man Pilze die man 100 %ig erkennt (Champion, Pfifferling).
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Lamellenpilze sollte an, wenn man sich nicht wirklich gut auskennt, stehen lassen. Hier kann die Gefahr den falschen zu erwischen doch recht groß sein.
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Bei Röhrenpilzen gibt es nur eine für den Menschen gefährliche Art – der Satanspilz.
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Pilze sollte man in der Regel nur in einem luftdurchlässigem Gerät sammeln (Flechtkorb). Findet keine Luftzirkulation statt können die Pilze verderben (das tun sie recht schnell) und bakterielle Lebensmittelvergiftungen verursachen.
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Aus diesem Grunde sollte man Pilze immer frisch zubereiten.
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Vielerorts gibt es Fachleute bzw. Einrichtungen bei welchen man die gesammelten Pilze auf ihre Giftigkeit bestimmen lassen kann. Entsprechende Adressen findet man auf der Internetseite der Verbraucherschutzzentrale, Lebensmittelämtern und chemischen Untersuchungsämtern.
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Beinahe fast jeder Pilz ist zum Rohen Verzehr nicht geeignet da unbekömmlich oder giftig.
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Richtige Giftpilze lassen sich jedoch weder durch Kochen noch irgendwie anders entgiften.
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Der grüne Knollenblätterpilz zeigt sich für die meisten Pilzvergiftungen (oft tödlich) verantwortlich. Aufgrund seines angenehm-nussigen Aromas und seiner Farbe verwechselt man ihn oft mit dem braunen Waldchampignon.
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Ein weiterer giftiger Vertreter der Knollenblätterpilze sind der weiße spitzhütige und der weiß flachhütige Knollenblätterpilz.
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Aufgrund ihrer Farbe und Form werden auch diese häufig verwechselt, zum Beispiel mit dem weißen Wiesenchampignon.
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Der wohl bekanntest und auffälligste Giftpilz ist der Fliegenpilz. Charakteristisch für ihn ist sein roter Hut mit den weißen Punkten.
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Hat man einen Pilz gegessen und bekommt Magendruck, Bauchschmerzen, es wird einem Übel oder man muss gar Erbrechen, Durchfall, sowie Schwindel oder Rauschzustände sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen und die Pilze mitnehmen die man verkocht hat. Hier kann eine Pilzvergiftung vorliegen welche man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte!
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