Wie erkennt man Keuchhusten?

Themenübersicht > Krankheiten     Veröffentlicht von: Gabriel -  24. Februar 2012

Was man braucht: einen Arzt
Anmerkungen: Unter Keuchhusten versteht man eine hochinfektiöse bakterielle Infektionskrankheit.
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Die Übertragung der Bakterien erfolgt durch Tröfpcheninfektion bei einem Kontakt. Da die Krankheit hoch ansteckend ist, erkranken auch 80 -100 % der infizierten Menschen an der Krankheit.
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Die Symptomatik wird in der Medizin in drei Krankheitsverläufe unterteilt. Zum Einen gehört hier das Stadium catarrhale. Hierzu kommt es nach der 7-14 tägigen Inkubationszeit und bietet die größte Ansteckungsgefahr.
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Die Symptome sind typische Erkältungsanzeichen wie Fieber, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie trockenem Reizhusten. Diese Symptome verschwinden bei Nichtbehandlung nach etwa 1-2 Wochen wieder.
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Im weiteren Verlauf der Krankheit, dem Stadium convulsivum, treten typische Krankheitszeichen auf die auf Keuchhusten hindeuten. Hierzu zählt plötzlich einsetzende stakkatoartige Hustenanfälle mit herausgestreckter Zunge. Beim wieder Einatmen kommt es zu einer Art „Jauchzen“
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Häufig werden diese Attacken von Hochwürgen von glasigem Schleim und erbrechen begleitet. Diese Krankheitszeichen können etwa 2-6 Wochen andauern bevor sie abklingen.
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Nun kommt man in das Stadium decrementi welches das letzte Stadium der Krankheit ist. Die Hustenanfälle nehmen an Stärke und Zahl merklich ab. Die Krankheit an sich dauert in diesem Stadium noch, bei antibiotischer Therapie etwa 6 Wochen, ohne antibiotische Therapie etwa gute 10 Wochen.
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Da die Krankheitszeichen im ersten Stadium meist nicht als solche für einen Keuchhusten erkannt werden, wird die Krankheit meist erst im Stadium convulsivum entdeckt. Wichtig ist hier eine Beobachtung der Krankheitsverläufe im Umfeld des Erkrankten. So kann man, bei mehrfachen Auftreten der Selben Symptome bei Eltern, Geschwistern, Mitschülern von einer Keuchhusteninfektion ausgehen.
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Einen Schutz gegen Keuchhusten bietet eine Impfung. Jedoch ist hier zu beachten, dass neben der Impfung auch die bereits durchgemachte Erkrankung keine lebenslange Immunität bietet.
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